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Hermann
GoldschmidtJg. 1865 unfreiwillig verzogen 1936 Laubach 1939 Bad Nauheim deportiert 1942 Theresienstadt ermordet 15.10.1942
Der Stolperstein für Hermann Goldschmidt (1865–1942) liegt vor dem Haus Braugasse 1 in Lich. Verlegt wurde er am 26. September 2023.
Was die Zeilen auf den Steinen bedeuten
Die Geschichte der Familie
Von 1892 bis 1933 hatte Hermann Goldschmidt in Lich ein Geschäft, von 1896 an gemeinsam mit seinem Bruder Moritz. 1933 musste die Familie es aufgeben. Fünf Stolpersteine vor dem Haus Braugasse 1 erinnern an Hermann Goldschmidt, an Moritz’ Witwe Eleonore, geborene Seliger, an ihren Sohn Herbert, seine Frau Else Karoline, geborene Gruner, und ihre Tochter Ruth Betty. Nur Herbert überlebte, in einem Versteck in den Niederlanden. Hermann wurde in Theresienstadt ermordet, Eleonore in Sobibor, Else Karoline und die neunjährige Ruth Betty in Auschwitz.
Auch erwähnt
„1922 kaufte sein Sohn Max Chambré für die Gemeinde das Anwesen Amtsgerichtsstraße 4. Es wurde zur Synagoge umgebaut und zu Ehren des Vaters, der auf seinem Grabstein „Bezalel“ heißt, „Bezalel-Synagoge“ genannt. Im selben Jahr wurde Hermann Goldschmidt Vorsteher.“ – Jüdisches Leben in Lich, Langsdorf und Muschenheim
Quellen
Im Online-Archiv der Arolsen Archives suchen: Hermann Goldschmidt
Das Archiv fragt beim ersten Aufruf nach einer Einverständniserklärung. Die Suche zeigt auch Menschen gleichen Namens.
Bücher und Archive zur Geschichte der Juden in Lich: Literatur
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