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Herbert
GoldschmidtJg. 1903 Flucht 1933 Holland mit Hilfe überlebt
Der Stolperstein für Herbert Goldschmidt (* 1903) liegt vor dem Haus Braugasse 1 in Lich. Verlegt wurde er am 26. September 2023.
Was die Zeilen auf den Steinen bedeuten
Die Geschichte der Familie
Von 1892 bis 1933 hatte Hermann Goldschmidt in Lich ein Geschäft, von 1896 an gemeinsam mit seinem Bruder Moritz. 1933 musste die Familie es aufgeben. Fünf Stolpersteine vor dem Haus Braugasse 1 erinnern an Hermann Goldschmidt, an Moritz’ Witwe Eleonore, geborene Seliger, an ihren Sohn Herbert, seine Frau Else Karoline, geborene Gruner, und ihre Tochter Ruth Betty. Nur Herbert überlebte, in einem Versteck in den Niederlanden. Hermann wurde in Theresienstadt ermordet, Eleonore in Sobibor, Else Karoline und die neunjährige Ruth Betty in Auschwitz.
Auch erwähnt
„Herbert Goldschmidt überlebte versteckt in den Niederlanden, Irma Stiefel und Hermann Windecker heirateten im Lager Westerbork und überlebten.“ – Jüdisches Leben in Lich, Langsdorf und Muschenheim
Quellen
Im Online-Archiv der Arolsen Archives suchen: Herbert Goldschmidt
Das Archiv fragt beim ersten Aufruf nach einer Einverständniserklärung. Die Suche zeigt auch Menschen gleichen Namens.
Bücher und Archive zur Geschichte der Juden in Lich: Literatur
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