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Eleonore
Goldschmidtgeb. Seliger Jg. 1875 Flucht Holland interniert 1943 Westerbork deportiert Sobibor ermordet 21.5.1943
Der Stolperstein für Eleonore Goldschmidt, geb. Seliger (1875–1943) liegt vor dem Haus Braugasse 1 in Lich. Verlegt wurde er am 26. September 2023.
Was die Zeilen auf den Steinen bedeuten
Die Geschichte der Familie
Von 1892 bis 1933 hatte Hermann Goldschmidt in Lich ein Geschäft, von 1896 an gemeinsam mit seinem Bruder Moritz. 1933 musste die Familie es aufgeben. Fünf Stolpersteine vor dem Haus Braugasse 1 erinnern an Hermann Goldschmidt, an Moritz’ Witwe Eleonore, geborene Seliger, an ihren Sohn Herbert, seine Frau Else Karoline, geborene Gruner, und ihre Tochter Ruth Betty. Nur Herbert überlebte, in einem Versteck in den Niederlanden. Hermann wurde in Theresienstadt ermordet, Eleonore in Sobibor, Else Karoline und die neunjährige Ruth Betty in Auschwitz.
Quellen
Im Online-Archiv der Arolsen Archives suchen: Eleonore Goldschmidt (auch geb. Seliger)
Das Archiv fragt beim ersten Aufruf nach einer Einverständniserklärung. Die Suche zeigt auch Menschen gleichen Namens.
Bücher und Archive zur Geschichte der Juden in Lich: Literatur
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