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Johanna
Mayergeb. Krämer Jg. 1878 unfreiwillig verzogen 1936 Frankfurt/Main deportiert 1941 Kowno/Kaunas Fort IX ermordet 25.11.1941
Der Stolperstein für Johanna Mayer, geb. Krämer (1878–1941) liegt vor dem Haus Kolnhäuser Straße 15 in Lich. Verlegt wurde er am 26. September 2023.
Was die Zeilen auf den Steinen bedeuten
Die Geschichte der Familie
Fünf Stolpersteine vor dem Haus Kolnhäuser Straße 15, damals Butzbacher Straße 15, erinnern an den Viehhändler Julius Bamberger, seine Frau Irene, geborene Mayer, ihre Kinder Renate und Hugo Horst und Irenes Mutter Johanna Mayer, geborene Krämer. 1935 verlangte die Kirchenleitung, die Pacht eines Bleichplatzes mit der Familie zu lösen; 1936 wurden Haus und Grundbesitz zwangsversteigert. Julius floh am Tag vor der Versteigerung nach Johannesburg in Südafrika, Irene und die Kinder folgten ihm im Januar 1939. Johanna Mayer blieb in Frankfurt zurück. Sie wurde 1941 nach Kowno deportiert und ermordet.
Quellen
Im Online-Archiv der Arolsen Archives suchen: Johanna Mayer (auch geb. Krämer)
Das Archiv fragt beim ersten Aufruf nach einer Einverständniserklärung. Die Suche zeigt auch Menschen gleichen Namens.
Bücher und Archive zur Geschichte der Juden in Lich: Literatur
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