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Stolpersteine Lich

Renate Bamberger

Der Stolper­stein für Renate Bamberger (* 1930) liegt vor dem Haus Kolnhäuser Straße 15 in Lich. Verlegt wurde er am 26. September 2023.

Was die Zeilen auf den Steinen bedeuten

Die Geschichte der Familie

Fünf Stolper­steine vor dem Haus Kolnhäuser Straße 15, damals Butzbacher Straße 15, erinnern an den Viehhändler Julius Bamberger, seine Frau Irene, geborene Mayer, ihre Kinder Renate und Hugo Horst und Irenes Mutter Johanna Mayer, geborene Krämer. 1935 verlangte die Kirchen­leitung, die Pacht eines Bleich­platzes mit der Familie zu lösen; 1936 wurden Haus und Grund­besitz zwangs­ver­steigert. Julius floh am Tag vor der Versteigerung nach Johannesburg in Südafrika, Irene und die Kinder folgten ihm im Januar 1939. Johanna Mayer blieb in Frankfurt zurück. Sie wurde 1941 nach Kowno deportiert und ermordet.

Auch erwähnt

„Die Töchter von Renate Bamberger, Jeanette und Heidi, waren aus Los Angeles mit Mann bzw. zwei Töchtern angereist.“ – Verlegung am 26. September 2023

Quellen

Im Online-Archiv der Arolsen Archives suchen: Renate Bamberger

Das Archiv fragt beim ersten Aufruf nach einer Einverständniserklärung. Die Suche zeigt auch Menschen gleichen Namens.

Bücher und Archive zur Geschichte der Juden in Lich: Literatur

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