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Stolpersteine Lich

Monika Hahn

Der Stolper­stein für Monika Hahn (* 1933) liegt vor dem Haus Unter­stadt 7 in Lich. Verlegt wurde er am 3. November 2021.

Was die Zeilen auf den Steinen bedeuten

Die Geschichte der Familie

Sechs Stolper­steine vor dem Haus Unter­stadt 7, das Carl Chambré 1874 erworben hatte, erinnern an seinen Sohn Max Chambré, dessen Frau Emilie, geborene Vöhl, ihre Kinder Henriette Hahn, Ernst-Ludwig und Annemarie und Henriettes Tochter Monika Hahn. Beim Licher Pogrom im März 1933 wurde Max Chambré so schwer verletzt, dass er nie mehr allein gehen konnte. Die Familie floh aus Lich; schließlich gelangten alle – auch Henriette mit ihrer Familie aus Berlin – nach Belgien. 1942 wurden Max, Emilie, Annemarie, Henriette und Monika nach Auschwitz deportiert und ermordet. Nur Ernst-Ludwig überlebte; aus seinem Vermögen ging später die Ernst-Ludwig-Chambré-Stiftung hervor.

Quellen

Im Online-Archiv der Arolsen Archives suchen: Monika Hahn

Das Archiv fragt beim ersten Aufruf nach einer Einverständniserklärung. Die Suche zeigt auch Menschen gleichen Namens.

Bücher und Archive zur Geschichte der Juden in Lich: Literatur

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