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Emilie
Chambrégeb. Vöhl Jg. 1881 unfreiwillig verzogen 1933 Kassel Flucht 1933 Belgien interniert Mechelen deportiert 1942 ermordet in Auschwitz
Der Stolperstein für Emilie Chambré, geb. Vöhl (* 1881) liegt vor dem Haus Unterstadt 7 in Lich. Verlegt wurde er am 3. November 2021.
Was die Zeilen auf den Steinen bedeuten
Die Geschichte der Familie
Sechs Stolpersteine vor dem Haus Unterstadt 7, das Carl Chambré 1874 erworben hatte, erinnern an seinen Sohn Max Chambré, dessen Frau Emilie, geborene Vöhl, ihre Kinder Henriette Hahn, Ernst-Ludwig und Annemarie und Henriettes Tochter Monika Hahn. Beim Licher Pogrom im März 1933 wurde Max Chambré so schwer verletzt, dass er nie mehr allein gehen konnte. Die Familie floh aus Lich; schließlich gelangten alle – auch Henriette mit ihrer Familie aus Berlin – nach Belgien. 1942 wurden Max, Emilie, Annemarie, Henriette und Monika nach Auschwitz deportiert und ermordet. Nur Ernst-Ludwig überlebte; aus seinem Vermögen ging später die Ernst-Ludwig-Chambré-Stiftung hervor.
Quellen
Im Online-Archiv der Arolsen Archives suchen: Emilie Chambré (auch geb. Vöhl)
Das Archiv fragt beim ersten Aufruf nach einer Einverständniserklärung. Die Suche zeigt auch Menschen gleichen Namens.
Bücher und Archive zur Geschichte der Juden in Lich: Literatur
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