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Stolpersteine Lich

Moritz Oppenheimer

Der Stolper­stein für Moritz Oppen­heimer (1879–⁠1934) liegt vor dem Haus Im Himmerich 5 in Langsdorf. Verlegt wurde er am 10. April 2019.

Was die Zeilen auf den Steinen bedeuten

Die Geschichte der Familie

Moritz Oppen­heimer war Viehhändler in Langsdorf, wie schon sein Vater und sein Großvater. Sechs Stolper­steine vor dem Haus Im Himmerich 5, das er mit seiner Frau gebaut hatte, erinnern an ihn, an Bertha Oppen­heimer, geborene Flörsheim, und an ihre Kinder Zilly, Hugo, Siegfried und Gerhard. Am 30. Juni 1934 überfiel ein SS-Trupp die Familie in ihrem Haus. Moritz Oppen­heimer starb zwei Tage später an seinen Verletzungen. Bertha und die Söhne flohen im Dezember 1935, zunächst nach Bamberg, dann in die USA; Zilly und ihr Mann folgten ihnen.

Auch erwähnt

„Moritz Oppen­heimer wurde angeschossen und starb am 2. Juli 1934 im Krankenhaus in Gießen; seine Frau Bertha und die drei Söhne wurden durch Stiche und Schüsse verletzt.“ – Jüdisches Leben in Lich, Langsdorf und Muschenheim

„Moritz Oppen­heimer wurde angeschossen und starb am 2. Juli 1934 im Krankenhaus in Gießen; seine Frau Bertha und drei Söhne wurden durch Stiche und Schüsse verletzt.“ – März 1933: das Pogrom in Lich

Quellen

Im Online-Archiv der Arolsen Archives suchen: Moritz Oppenheimer

Das Archiv fragt beim ersten Aufruf nach einer Einverständniserklärung. Die Suche zeigt auch Menschen gleichen Namens.

Bücher und Archive zur Geschichte der Juden in Lich: Literatur

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